Teil 1 meines persönlichen Jahresrückblicks aus meinen wichtigsten Zeitungsartikeln:
Der Journalist Thomas Weichert dokumentierte das Jahr 2025 als Chronist der Fränkischen Schweiz, wobei seine Berichte insbesondere das kulturelle Erbe und aktuelle kommunalpolitische Themen in Regionen wie
in den Gemeinden und Städten zwischen Bayreuth, Forchheim und Bamberg beleuchteten.
Ein Überblick über die zentralen Themen seiner Berichterstattung im Jahr 2025:
Traditionen und kulturelle Highlights
Lichterfeste zur Ewigen Anbetung:
Weichert begleitete zum Jahresauftakt 2025 das Lichterfest in Pottenstein. Zum Jahresende hin dokumentierte er weitere Lichterprozessionen in der Region, etwa in Oberailsfeld, die mit der Verabschiedung des örtlichen Pfarrers verbunden war, sowie in Volsbach. Außerdem in Nankendorf und Obertrubach, sowie in Gößweinstein.
Weihnachtszeit:
Im Dezember berichtete er über den großen Besucherandrang bei den Weihnachtsmärkten in Gößweinstein und Waischenfeld.
Kommunales und Infrastruktur
Sanierungsprojekte:
Ein konkretes Thema in seiner Berichterstattung war die sanierungsbedürftige öffentliche Toilettenanlage an der Basilika in Gößweinstein. In seinen Berichten für die
Nordbayerischen Nachrichten, den Fränkischen Tag und den Nordbayerischen Kurier hat Thomas Weichert im Jahr 2025 den „Toiletten-Notstand“ im Wallfahrtsort Gößweinstein thematisiert. Die Debatte um die Sanierung und Finanzierung der öffentlichen WCs entwickelte sich zu einem zentralen kommunalpolitischen Thema.
Hier sind die Kernpunkte seiner Berichterstattung aus dem Jahr 2025:
Zustand der Anlagen:
Weichert beschrieb die öffentliche Toilette neben der Basilika als in einem „miserablen Zustand“. In der politischen Debatte fielen sogar Begriffe wie „menschenunwürdig“.
Finanzstreit: Im März 2025 berichtete er über eine hitzige Debatte im Marktgemeinderat. Die Kirchenstiftung forderte für den Unterhalt der WC-Anlage eine Verdopplung des gemeindlichen Zuschusses für 2025. Der dritte Bürgermeister Manfred Hänchen (CSU) forderte daraufhin eine detaillierte Auflistung der Unterhaltskosten von der Kirche.
Eingeschränkte Öffnungszeiten: Ein großes Problem für Touristen und Wallfahrer waren die eingeschränkten Öffnungszeiten. Die Anlage der Kirchengemeinde war zeitweise nur zu den Gottesdienstzeiten zugänglich, was Weichert als „Toiletten-Notstand“ betitelte.
Sanierungsstau und Kosten: Im Dezember 2025 verdeutlichten seine Artikel, dass der Gemeinde das Geld für eine umfassende Erneuerung fehlt, obwohl die Notwendigkeit einer Sanierung parteiübergreifend anerkannt wird.
Langfristige Planung:
Als Teil der Haushaltsberatungen 2025 wurde auch über neue öffentliche Toiletten im Zuge des geplanten Rathausumzugs ins Pfarrhaus diskutiert, um die Situation langfristig zu verbessern.
Diese Berichte verdeutlichen die schwierige Gratwanderung zwischen touristischer Infrastruktur und den knappen Kassen der Marktgemeinde, die Weichert das ganze Jahr über begleitete.
Landwirtschaft und Gesellschaft
Erntebilanz:
Im August 2025 thematisierten seine Berichte die Herausforderungen der Landwirte im Landkreis Forchheim, die unter extremen Bedingungen wirtschaften mussten.
Lokalpolitik:
Weichert berichtete zudem über die Aufstellung politischer Listen für bevorstehende Wahlen, wie etwa bei der CSU Leutenbach, Gößweinstein, Unterleinleiter, Kirchehrenbach und vielen Gemeinden mehr.
Fasching:
Thomas Weichert hat die Faschingssaison 2025 in der Fränkischen Schweiz umfassend begleitet. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf den großen Traditionsveranstaltungen in Gößweinstein, Waischenfeld oder Neunkirchen am Brand, Dobenreuth, Kunreuth, Unterleinleiter und Ebermannstadt, um nur einige zu nennen. Sowie dem zunehmenden organisatorischen Aufwand für die Vereine.
Hier sind die Höhepunkte seiner Berichterstattung zum Fasching 2025:
TV-Highlight: „Franken Helau“ in Gößweinstein
Das bedeutendste Ereignis der Saison war die Aufzeichnung der BR-Sendung „Franken Helau“ in der Schulsporthalle von Gößweinstein.
Generalprobe und Dreh: Weichert berichtete Ende Januar und Anfang Februar detailliert über den „Riesenaufwand“ hinter den Kulissen und die erfolgreiche TV-Faschingsparty mit über 100 Aktiven, darunter die Königsgarde des Faschingskomitees Kühlenfels-Waidach.
Lokale Akteure: In seinen Artikeln hob er lokale Größen wie Nadja „Naddel“ Urschlechter aus Weilersbach hervor, die mit ihrer Bütt das Publikum begeisterte.
Faschingsumzug Gößweinstein:
Am 2. März 2025 dokumentierte Weichert den Umzug im Wallfahrtsort, der sich erneut als Faschingshochburg präsentierte. Gut 10.000 Zuschauer verfolgten das Spektakel, bei dem Vereine wie der Ortsverein Schwarz-Gelb aus Kohlstein trotz immer strengerer Auflagen wieder riesige Motivwagen bauten.
Pro Palestina Demo Bayreuth
In Bayreuth fanden im Jahr 2025 mehrere Demonstrationen zum Thema Palästina statt, insbesondere im Oktober, organisiert von der Gruppe
„Bayreuth for Palestine“ und der Partei Die Linke.
18. Oktober 2025: An diesem Tag gab es in der Bayreuther Innenstadt zwei separate, aber zeitgleiche pro-palästinensische Kundgebungen.
Eine Demonstration, angemeldet von Bayreuth for Palestine, fand mit erwarteten 100 Teilnehmern in der Maximilianstraße statt und forderte die „Anerkennung Palästinas als Staat“. Weichert berichtete im Nordbayerischen Kurier ausführlich über diese Demonstration: https://www.kurier.de/inhalt.in-bayreuth...ba66594a66.html
Kläranlage Ebermannstadt
Im Jahr 2025 stand die Kläranlage Ebermannstadt im Mittelpunkt der kommunalpolitischen Debatten, da dringend notwendige Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten anstanden, die erhebliche Kosten und damit verbundene Gebührenerhöhungen für die Bürger nach sich zogen.
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Thomas Weichert berichtete in seinen Artikeln für den Fränkischen Tag und die Nordbayerischen Nachrichten über die folgenden Entwicklungen:
Gebührenerhöhungen: Im Juli 2025 informierte Weichert darüber, dass die Bürger von Ebermannstadt und auch der Gemeinde Wiesenttal und Unterleinleiter, die an die Kläranlage angeschlossen sind, aufgrund der gestiegenen anteiligen Kosten tiefer in die Tasche greifen müssen, um eine drohende "Kostenlawine" zu verhindern.
Neubau Nachklärbecken:
Im Juli 2025 wurde bekannt gegeben, dass das Ingenieurbüro BAURCONSULT den Zuschlag für die Planung des Neubaus eines Nachklärbeckens erhalten hat. Die alten, maroden Becken müssen ersetzt werden, wofür Kosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro veranschlagt wurden (Stand Oktober 2024).
Bürgerversammlungen und Haushalt:
Die finanziellen Auswirkungen der Kläranlagen-Sanierung waren auch ein zentrales Thema bei Bürgerversammlungen im Oktober 2025, bei denen die Haushaltslage der Stadt mit Steuerausfällen und steigenden Schulden thematisiert wurde.
Umfassende Kanalsanierung:
Neben der Kläranlage selbst begann im Juli 2025 auch die Sanierung der Abwasserkanäle im Ortsteil Wohlmuthshüll, ein Projekt mit einem Volumen von 2,6 Millionen Euro, das ebenfalls von Weichert begleitet wurde.
Die Kläranlage Ebermannstadt ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die Region, das auch Ausbildungsplätze anbietet und sich im Dezember 2025 an der Kampagne „Wasser Alles Klar“ beteiligte.
09.12.2025 — Die Causa Rumpler in der Fränkischen Schweiz schreibt bayerische Rechtsgeschichte.
Thomas Weichert hat die „Causa Rumpler“ – einen jahrelangen Rechtsstreit um den Kauf eines leerstehenden Gasthofs in Leutenbach – auch im Jahr 2025 intensiv journalistisch begleitet. Der Fall gilt als juristischer Präzedenzfall für die bayerische Justizgeschichte
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Hier sind die wichtigsten Meilensteine seiner Berichterstattung für das Jahr 2025:
Finale juristische Klärung
Januar 2025:
Zu Beginn des Jahres berichtete Weichert über einen „Paukenschlag“ am Oberlandesgericht (OLG) Bamberg. Das Gericht wies die Berufung der Beklagten (der Besitzerin des Gasthofs) ab, womit der Kaufvertrag zunächst für ungültig erklärt wurde.
November 2025:
Im November dokumentierte er die Revisionsverhandlung vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht in München bei der er selbst anwesend war. Dabei ging es um die entscheidende Frage, ob die Gemeinde Leutenbach trotz einer Zusage des Bürgermeisters schadlos aus dem kontroversen Immobiliengeschäft hervorgehen würde.
Dezember 2025:
Am 10. Dezember 2025 erfolgte das endgültige Urteil. Weichert berichtete, dass das oberste bayerische Gericht den Kaufvertrag für ungültig erklärte. Damit steht fest, dass die Gemeinde Leutenbach das Anwesen definitiv nicht kaufen muss.
Politische und gesellschaftliche Folgen
Rolle des Bürgermeisters: Ein zentraler Aspekt in Weicherts Berichten im November 2025 war die Frage, ob der umstrittene Kaufversuch disziplinarrechtliche oder politische Konsequenzen für den amtierenden Bürgermeister Kraft haben würde.
Bürgerbeteiligung:
Bereits im Vorfeld und begleitend zu den Verhandlungen thematisierte er den Widerstand in der Bevölkerung, der zeitweise sogar in einem Bürgerbegehren gegen einen gerichtlichen Vergleich gipfelte.
Windkraft
In seinen Berichten für das Jahr 2025 dokumentierte Thomas Weichert den teils mühsamen Weg zum Ausbau der Windkraft in der Fränkischen Schweiz, wobei er vor allem das Spannungsfeld zwischen staatlichen Vorgaben, kommunaler Planung und Bürgerprotesten beleuchtete.
Hier sind die zentralen Punkte seiner Berichterstattung aus dem Jahr 2025:
Fokus auf auf Ebermannstadt, Eggolsheim und Ahorntal:
Interkommunale Zusammenarbeit:
Weichert berichtete im Frühjahr 2025 über die Bemühungen der Städte Pottenstein und Pegnitz, gemeinsam mit dem Planungsverband Oberfranken-West geeignete Vorranggebiete auszuweisen. Ziel war es, die Steuerung der Windkraftanlagen in der eigenen Hand zu behalten, bevor eine „Verspargelung“ durch Investoren droht.
Bürgerwiderstand:
Im Oktober 2025 thematisierte er den wachsenden Widerstand gegen geplante Windräder im Bereich Kirchenbirkig, Eggolsgeim, Weilersbach usw.... Anwohner äußerten in seinen Artikeln Sorgen über Infraschall, Schattenwurf und die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes im Naturpark.