Der Austritt von Ferdinand Haselmeier aus der SPD markierte das Ende einer Ära:
Der Austritt: Nach 50 Jahren Mitgliedschaft trat das SPD-Urgestein und Gründungsmitglied des Ortsvereins im Dezember 2025 aus der Partei aus. Weichert bezeichnete diesen Schritt als „Paukenschlag“.
Hintergründe: Dem Austritt ging ein Eklat voraus. Haselmeier, der sich zuvor stark in der „Interessengemeinschaft Zukunft Rathaus“ gegen den Umzug der Verwaltung ins Pfarrhaus engagiert hatte, sah keine gemeinsame Basis mehr mit der aktuellen Ausrichtung der lokalen SPD.
Folgen für die Kommunalwahl: Kurz nach dem Austritt berichtete Weichert über Spekulationen um eine neue politische Kraft. Es zeichnete sich ab, dass Haselmeier gemeinsam mit dem ehemaligen Bürgermeister Georg Lang eine eigene Wählerliste für die kommenden Wahlen gründen könnte.
Reaktion der Partei: Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende äußerte sich in Weicherts Berichten zum Verlust des profilierten Mitglieds und zur notwendigen Neuaufstellung der Partei in Gößweinstein.
In seinen Berichten für das Jahr 2025 widmete sich Thomas Weichert dem
Walberla (der Ehrenbürg) vor allem im Kontext von Naturschutz, Tourismusmanagement und der Debatte um erneuerbare Energien. Das Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz stand 2025 vor der Herausforderung, den Schutz seltener Pflanzen mit dem enormen Besucherandrang in Einklang zu bringen.
Hier sind die Schwerpunkte seiner Berichterstattung:
Walberlafest 2025
Tradition unter Auflagen: Weichert berichtete ausführlich über das Walberlafest im Mai 2025. Er betonte dabei die strengen Auflagen des Landratsamtes Forchheim zum Schutz der Magerrasenflächen. In seinen Artikeln hob er hervor, dass das Fest trotz wechselhaften Wetters tausende Besucher anzog, wobei die Logistik (Shuttlebusse ab Kirchehrenbach) dank ehrenamtlicher Helfer reibungslos funktionierte.
Naturschutz und Besucherlenkung
Schutz der Orchideen: Im Frühjahr 2025 thematisierte er die Arbeit der Naturschutzwacht. Er begleitete Ranger auf dem Plateau und berichtete über die Problematik der "Wild-Parker" und Wanderer, die die markierten Wege verlassen, was die empfindliche Flora der Ehrenbürg gefährdet.
Müllproblematik: Ein wiederkehrendes Thema in Weicherts Berichten war das Müllaufkommen nach sonnigen Wochenenden, was zu Forderungen nach mehr Kontrollen und einer besseren Aufklärung der Ausflugsgäste führte.
Sichtachsen und Windkraft-Debatte
Bedrohung des Landschaftsbildes: Im Rahmen der Windkraft-Planungen in den angrenzenden Gemeinden (z. B. Leutenbach und Wiesenthau) im Oktober und November 2025 griff Weichert die Sorgen der Bürger auf. Zentrales Argument war oft die „Unversehrtheit der Sichtachse“ zum Walberla. Er zitierte Lokalpolitiker, die davor warnten, dass Windräder in der Nähe das Panorama des „Heiligen Berges der Franken“ dauerhaft beeinträchtigen könnten.
Kulturelle Bedeutung
Archäologische Erkenntnisse: Im Sommer 2025 berichtete er über neue Informationstafeln und Führungen, die die Bedeutung des Walberla als ehemalige keltische Zentralsiedlung (Oppidum) stärker in den Fokus rückten, um den sanften Kulturtourismus zu fördern.
Die Artikel zu diesen Themen wurden regelmäßig im Fränkischen Tag und in den Nordbayerischen Nachrichten veröffentlicht.
In seinen Berichten für das Jahr 2025 dokumentierte
Thomas Weichert für die Nordbayerischen Nachrichten und den Fränkischen Tag ein Jahr des Umbruchs und der großen Investitionen für die Stadt Ebermannstadt.
Hier sind die zentralen Themen seiner Berichterstattung im Überblick:
1. Infrastruktur und Abwasser (Das Millionen-Projekt)
Ein beherrschendes Thema war die dringend notwendige Sanierung der Kläranlage.
Kosten und Planung: Im Juli 2025 berichtete Weichert über die Vergabe der Planungsleistungen für ein neues Nachklärbecken. Die veranschlagten Kosten von rund fünf Millionen Euro stellten eine enorme Belastung für den städtischen Haushalt dar.
Gebührenanpassung: Er thematisierte kritisch die daraus resultierende Erhöhung der Abwassergebühren für die Bürger von Ebermannstadt und der angeschlossenen Gemeinde Wiesenttal.
Kanalbau: Parallel begleitete er die im Juli gestartete, 2,6 Millionen Euro teure Sanierung des Kanalsystems im Ortsteil Wohlmuthshüll.
2. Haushalt und Finanzen
Finanzielle Schieflage: Im Oktober 2025 widmete sich Weichert der prekären Haushaltslage. Er berichtete von sinkenden Gewerbesteuereinnahmen bei gleichzeitig steigenden Umlagen an den Landkreis, was den Spielraum für freiwillige Leistungen der Stadt massiv einschränkte.
3. Kultur und Tradition
Historisches Marktplatzfest: Im Sommer 2025 dokumentierte er das Marktplatzfest, das nach den Einschränkungen der Vorjahre wieder in vollem Umfang stattfand. Er hob besonders das Engagement der lokalen Vereine und die Bedeutung des Festes für den Zusammenhalt in der „Metropole der Fränkischen Schweiz“ hervor.
Dampfbahn Fränkische Schweiz (DFS): Weichert berichtete mehrfach über die Sonderfahrten der Museumsbahn, die 2025 erneut hohe Besucherzahlen verzeichnete und ein wichtiger Motor für den Tagestourismus blieb.
4. Gesellschaft und Soziales
Bürgerbeteiligung: In seinen Artikeln zu den Bürgerversammlungen im Herbst 2025 hielt er die Diskussionen um die Verkehrsberuhigung in der Innenstadt und den Ausbau der Radwege fest.
Bildung: Er begleitete die Fortschritte bei der Sanierung der örtlichen Schulen und die Debatten im Stadtrat über die Finanzierung der Ganztagsbetreuung.
5. Umwelt und Energie
Windkraft-Debatte: Als Knotenpunkt der Region war Ebermannstadt auch Schauplatz von Diskussionen über die Ausweisung von Vorranggebieten für Windräder auf den Jurahöhen, wobei Weichert die kritischen Stimmen aus dem Tourismussektor einfing.
Thomas Weichert hat im Jahr 2025 intensiv über die „leuchtenden“ Höhepunkte in Ebermannstadt berichtet. Dabei standen vor allem die traditionsreiche Lichterserenade sowie die vollständige Umstellung der städtischen Infrastruktur auf moderne Technik im Fokus.
Hier sind die zentralen Berichte aus dem Jahr 2025:
1. Die 51. Lichterserenade an der Wiesent
Das absolute Highlight der sommerlichen Berichterstattung war die Lichterserenade am 2. August 2025. Weichert beschrieb das Event als ein „Lichterspektakel über der Wiesent“, das trotz wenig Werbung rund 2.000 Besucher anzog.
Programm: Er dokumentierte eine magische Show aus Farben und Licht, die durch eine Kombination aus einer modernen Lasershow, einem klassischen Feuerwerk und dem stimmungsvollen Ballonglühen geprägt war.
Atmosphäre: In seinen Artikeln für die Nordbayerischen Nachrichten und den Fränkischen Tag hob er hervor, dass das Fest im unteren Scheunenviertel seinen romantischen Charakter bewahrt hat und aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken ist.
2. Ebermannstadt als „Leuchtendes Vorbild“ (LED-Umrüstung)
Neben den kulturellen Festen berichtete Weichert auch über den Abschluss eines großen Infrastrukturprojekts.
Meilenstein der Nachhaltigkeit: Ebermannstadt feierte im Jahr 2025 (nach dem Abschluss der Arbeiten im Vorjahr) zusammen mit dem bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber die vollständige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik.
Vorreiterrolle: Er begleitete die Feierlichkeiten, bei denen Ebermannstadt als Teil des ersten bayerischen Landkreises gewürdigt wurde, in dem alle 28 Gemeinden ihre Leuchten modernisiert haben.
3. Weitere Licht-Traditionen in der Umgebung
Gegen Ende des Jahres 2025 weitete Weichert seinen Blick auf die traditionellen Lichterprozessionen in der Region rund um Ebermannstadt aus.
Er lieferte umfassende Bildberichte und Reportagen von den Prozessionen zur Ewigen Anbetung, unter anderem aus Volsbach und zum Jahreswechsel aus Pottenstein, Nankendorf, Obertrubach und Gößweinstein, die er als tief verwurzelte spirituelle und optische Höhepunkte der Fränkischen Schweiz darstellte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Ebermannstadt leuchtet“ in Weicherts Jahresrückblick 2025 sowohl für stimmungsvolles Brauchtum als auch für moderne, effiziente Stadttechnik steht.