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Lauterbach demütigt öffentlich die FDP „95 Prozent der Maßnahmen, die ich wollte, haben wir beschlossen“

Wenn man sich die aktuelle Corona-Politik der Bundesregierung ansieht, kann man es kaum glauben – aber es war tatsächlich so: Die FDP positionierte sich im Wahlkampf 2021 als eine politische Kraft, die für Freiheit steht, und ihre Wähler vor den Übertreibungen der Corona-Politik schützen will. Viele Menschen ließen sich davon ins Bockshorn jagen und vertrauten den Liberalen ihre Stimme an. Was sie bekamen, war das Gegenteil von dem, was ihnen versprochen wurde: Als Steigbügelhalter von Rotgrün helfen Lindner & Co. den Corona-Hardlinern von SPD und Grünen, die Daumenschrauben für die Bürger wieder anzuziehen. Vom Verrat der FDP an ihren wirtschaftspolitischen Prinzipien ganz zu schweigen. Selten sind Wähler in der Bundesrepublik von einer Partei so hinters Licht geführt worden wie diejenigen, die im September 2021 FDP wählten.

Und jetzt auch noch das: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) demütigt die Liberalen öffentlich. Und die meisten Medien tun so, als würden sie es gar nicht bemerken. Der Casus: Im Kuschel-Interview mit der früher konservativen Frankfurter Allgemeinen, die längst zu einem journalistischen Beiboot des rotgrünen Zeitgeists wurde, sagte der Minister (hinter einer Bezahlschranke): „95 Prozent der Maßnahmen, die ich wollte, haben wir beschlossen.“

Und Hand aufs Herz: Anders als bei seinen Angaben zu Corona und seiner Dauer-Panikmache hat er dabei zumindest gefühlt Recht. Denn wenn man sich ansieht, wie Deutschland als Geisterfahrer die schärfsten Regeln weltweit – mit Ausnahme des kommunistischen Chinas – durchsetzt, wird klar, dass sich das Panikorchester um Lauterbach tatsächlich völlig durchgesetzt hat. Die Korrekturen, die die FDP anbrachte, sind eher kosmetisch.

Insofern zeigt der Minister mit seiner Aussage von den 95 Prozent ganz klar dem Koalitionspartner den Stinkefinger – und stößt die Menschen mit der Nase darauf, was die FDP von ihren Versprechungen eingehalten hat – so gut wie nichts. „Nur in Kleinigkeiten“ hätte er Abstriche machen müssen, so der Minister.

Selbst das, was die FDP nach außen als ihren Erfolg feiert, entwertet Lauterbach. Auf den Einwand, die Maskenpflicht in Flugzeugen sei gekippt, sagte er: „Stimmt. Aber diesen Wunsch habe ich nicht aufgegeben ohne Gegenleistung. Wir haben jetzt dafür eine sehr strenge Maskenpflicht in den Kliniken und Arztpraxen. Die ist mehr wert, weil viel mehr Leute in Praxen oder Wartezimmern als in Flugzeugen sitzen.“

Besonders peinlich, wie die Journalisten von der Frankfurter Allgemeinen im Interview noch versuchen, der FDP – mit der der wohl viele ihrer Leser liebäugeln – eine Ehrenrettung zu bescheren. Sie fragen: „Der erste Widerstand kam aus der Koalition, aus der FDP?“ Die Antwort von Lauterbach: „Ja, und? Soll ich jetzt schlecht über die FDP sprechen?“

Nichts anderes tut er in dem Interview. Nur ohne die Partei beim Namen zu nennen.

Die FDP hat fertig. Darüber kann auch ihr Corona-Alibi-Mann Wolfgang Kubicki nichts ändern. Der bellt zwar laut, aber die Partei beißt nicht.

Bezeichnend ist auch, dass die FDP auf die öffentliche Demütigung von Lauterbach nicht einmal reagiert.

Ebenso dramatisch wie der Niedergang der FDP ist auch der der Frankfurter Allgemeinen. Zum Abschluss nur ein paar Beispiele – Fragen an den Minister aus dem Interview, die eher Kuschelei ist als Journalismus:

Wie frustrierend ist das denn in Ihrer Rolle als Wissenschaftler und als Politiker, wenn man etwas für wichtig für die Gesundheit ganz vieler Menschen hält und es trotzdem nicht durchkriegt?“
Sie waren politisch ein ziemlicher Einzelkämpfer, bevor Sie Minister wurden, hatten noch nie ein Ministerium geführt. Wie war die Umstellung?
Als Minister müssen Sie die Gesundheit von Millionen von Menschen im Blick haben. Aber Sie achten auch auf Ihre eigene, etwa indem Sie konsequent darauf verzichten, Ihr Essen zu salzen. Ist das ein großer Verzicht?
Aus medizinischer Sicht ist auch jeder Schluck Alkohol, den wir zu uns nehmen, schädlich, und es wäre besser, wir würden es lassen. Aber Sie trinken gerne mal ein Glas Wein. Wieso sind Sie da nicht so konsequent wie beim Salz?

Noch bezeichnender ist, wonach nicht gefragt wird – die vielen Widersprüche, in die sich der Minister verwickelt. Und seine Lügen – etwa seine frühere Aussage, die Impfung sei nebenwirkungsfrei.

Mit solchen Journalisten könnten sich die Regierung eigentlich Pressesprecher sparen.

Mit freundlicher Genehmigung übernommen von https://reitschuster.de/post/lauterbach-...ntlich-die-fdp/

Der Kommentar

Wenn die FDP so weitermacht. wird sie von der bundespolitischen Ebene verschwinden. Die einzige Rettung für die FDP wäre, umgehend aus der Ampelkoalition auszureten. Die Freien Demokraten, wie sie sich bezeichnen, folgen zudem dem Kurs einer grünen Idiologie, was für mich niemals vorstellbar war. Ausstieg aus Kernkraft und Kohle und Gas. Zeitgleich. Übrig bleiben für eine ehemalige führende Industrienation nur noch ein paar Windräder und Photovoltaikanlagen. Damit kann man weder die Industrie noch jeden Haushalt mit Strom versorgen. Wenn es so weitergeht, ist der Blackout vorprogrammiert. Die Bundespolitik, egal wer an der Macht ist, muss dringend ihre Richtung ändern. Die restlichen drei Kernkrafwerke müssen weiterlaufen, es müsen neue geplant und gebaut werden. Anstatt Atomstrom zu horrenden Preisen aus unseren Nachbarländern zu beziehen. Fraking-Gas muss auch bei uns wieder zugelassen werden, anstatt Fraking Gas weltweit aus anderen überteuert einzukaufen. Wir haben genügend eigene Gasreserven in der Nordsee. Ebenso eigenes Öl. Das muss wieder selbst gefördert werden. Rot-Gründ, und Liberal sind gerade dabei Deutschland nicht nur zu deindustrielisieren, sondern das ganze Land in den Abgrund zu fahren. Es bedarf hier dringend einer Korrektur. Und zwar sehr schnell und umgehend. Schon jetzt ist die AfD die stärkste Kraft in den neuen Bundesländern. Dies sollte zu denken geben.

Thomas Weichert
Freier Journalist



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Peer-Review-Studie: Schaden der Impfung deutlich höher als der Nutzen Tausende Impfungen notwendig, um einen Todesfall zu verhindern

Von Kai Rebmann

Dr. Aseem Malhotra zählt zu Großbritanniens führenden Kardiologen und ist Autor mehrerer Fachbücher. Seine Artikel werden regelmäßig in medizinischen Fachzeitschriften publiziert. Anfang der Woche meldete sich Malhotra auf Twitter zu Wort und wies auf seine im „Journal of Insulin Resistance“ veröffentlichte Fallstudie mit dem für viele provokanten Titel „Überwindung der Pandemie von Falschinformationen über COVID-19-mRNA-Impfstoffe durch echte evidenzbasierte Medizin“ hin. Der gebürtige Inder teilte seinen Followern dazu mit: „Ich habe neun Monate in dieses Papier investiert und heute wird es nach einem strengen und langen Peer-Review-Prozess endlich veröffentlicht. Es ist die bisher vielleicht wichtigste Arbeit meiner Karriere und hat Auswirkungen für jeden Menschen auf diesem Planeten.“

Die Fallstudie beginnt mit einer Abhandlung über die Geschichte klassischer Impfstoffe, wie sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts gegen Pocken, Tuberkulose, Masern, Mumps oder Röteln verabreicht werden. Auch er selbst habe diese Impfungen erhalten, wie der Autor schreibt. Als wichtigste Gemeinsamkeiten dieser Impfstoffe bezeichnet Malhotra die hohe Wirksamkeit von rund 95 Prozent sowie den langen, oft über Jahre anhaltenden Schutz. Vor diesem Hintergrund hielt er es im Sommer 2020 für eine „erfreuliche Nachricht“, als unter anderem Pfizer und Moderna die Ergebnisse ihrer zweimonatigen randomisierten Studie bekanntgaben. Demnach versprachen auch die von diesen Herstellern entwickelten Impfstoffe eine Wirksamkeit von „95 Prozent bei der Verhinderung von Infektionen“. Diese und ähnliche Erfolgsmeldungen haben dazu geführt, dass sich Dr. Malhotra Anfang 2021 als „einer der Ersten“ gegen Corona impfen ließ. Zwar habe er gewusst, dass das Risiko einer Infektion für ihn als damals 43-Jährigen eher gering ist, dennoch habe er sich insbesondere im Hinblick auf seine Patienten für die Impfung entschieden.
Schicksalsschlag führt zum Umdenken

Dann kam der 26. Juli 2021 und damit der Tag, der Dr. Aseem Malhotra an einen Wendepunkt in seinem bisherigen Leben als Arzt, vor allem aber auch als Mensch führte. Sein Vater, Dr. Kailash Chand, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der British Medical Association (BMA), erlitt einen Herzstillstand, den er nicht überlebte. Wie der Sohn, so war auch der Vater zweifach geimpft. Malhotra beschreibt seinen Vater als rüstigen 73-jährigen Senior, der „fitter als die überwiegende Mehrheit der Männer in seinem Alter“ gewesen sei. Nachdem die Obduktion ergeben hatte, dass die Herzarterien von Dr. Chand fast vollständig verschlossen waren, begann Malhotra alles zu hinterfragen, was er bisher über die Corona-Impfung zu wissen geglaubt hatte. Den Tod seines Vaters bezeichnet der Studienautor rückblickend als „Beginn meiner eigenen Reise zu etwas, das sich letztendlich als eine aufschlussreiche und augenöffnende Erfahrung herausstellen sollte.“ Nach mehreren Gesprächen mit Kollegen, Medizinjournalisten und Wissenschaftlern, die in der Covid-19-Forschung sowie auf dem Gebiet der Impfstoffentwicklung tätig sind, stand für Malhotra fest: Der mRNA-Impfstoff von Pfizer war entgegen seiner „eigenen anfänglichen dogmatischen Überzeugung“ bei Weitem nicht so sicher und wirksam, wie er zunächst geglaubt hatte. Diese kritische Bewertung führt er auf sein Verständnis vom Praktizieren und Lehren von evidenzbasierter Medizin zurück, wobei insbesondere individuelles klinisches Fachwissen und/oder Erfahrung unter Anwendung der besten verfügbaren Evidenz genutzt und Patientenpräferenzen und -werte zu berücksichtigen sind.

Malhotra begann zu hinterfragen, welche Rolle die mRNA-Impfstoffe beim Tod seines Vaters gespielt haben könnten. Dabei erinnerte er sich an ein Gespräch mit einem befreundeten Kardiologen, der ihm „zu meiner damaligen Verwunderung“ mehrere Gründe genannt hatte, weshalb er sich nicht hat impfen lassen. Neben grundsätzlichen Bedenken in Bezug auf mögliche kurz- und langfristige Schäden verwies der Kollege auf die im New England Journal of Medicine veröffentlichte und für die Pfizer-Produkte zulassungsrelevante Studie. Im Anhang steht da zu lesen, dass es in der Gruppe, die den Impfstoff erhalten hat, vier Herzstillstände gegeben hat; im Vergleich zu nur einem in der Placebogruppe. Beiden Gruppen gehörten mehr als 20.000 Probanden an, so dass diese Ereignisse durchaus auch Zufall sein konnten. Da Malhotra aber auch einen kausalen Zusammenhang nicht ausschließen konnte, machte er sich an die Arbeit. Sein Ziel war es fortan, mehr über diesen mRNA-Impfstoff aus dem Hause Pfizer sowie dessen wahren Nutzen einerseits und den potenziellen Schaden andererseits herauszufinden. Malhotra dämmerte, dass die Welt viel zu wenig über ein Produkt weiß, welches milliardenfach verabreicht wird – insbesondere gesunden jungen Menschen, für die das Virus als solches kaum eine Gefahr darstellt.
Unterschied zwischen relativer und absoluter Risikoreduktion

Zunächst widmete sich Malhotra der Behauptung, dass die Wirksamkeit des Pfizer-Produkts bei 95 Prozent läge. Hier sei es wichtig, zwischen „Wirkung“ und „Auswirkung“ zu unterscheiden, wie der Autor betont. Die meisten Laien und auch viele Ärzte würden die in der entsprechenden Pfizer-Studie getätigte Aussage so interpretieren, dass 95 von 100 Personen vor einer Infektion geschützt seien. Tatsächlich ergab die Studie jedoch, dass es für eine einzelne Person um 95 Prozent „weniger wahrscheinlich“ ist, sich mit der „Herbst-2020-Variante“ anzustecken. In der Medizin werde dies als relative Risikoreduktion bezeichnet. Dann erklärt Malhotra: „Aber um den wahren Wert einer Behandlung für diese Person zu kennen, muss man verstehen, um wie viel ihr individuelles Risiko durch die Intervention (Injektion) verringert wird – das heißt, die absolute individuelle Risikominderung.“ Und weiter: „Wichtig ist, dass die Studienergebnisse darauf hindeuten, dass der Impfstoff nur verhinderte, dass eine symptomatische Person einen positiven Test hatte, und die absolute Risikoreduktion dafür 0,84 % betrug (0,88 % reduziert auf 0,04 %).“

Mit anderen Worten: Von 10.000 Geimpften wären in der Studie vier Probanden mit Symptomen positiv getestet worden, in der Kontrollgruppe wären es 88 gewesen. Im Umkehrschluss: 9.912 Probanden der Placebo-Gruppe wären im Versuchszeitraum (sechs Monate) nicht positiv getestet worden, was über 99 Prozent entspricht. Daraus folgert Malhotra, dass 119 Personen geimpft werden müssen, um eine einzige zusätzliche Infektion zu verhindern. An dieser Stelle kommt der Kardiologe wieder auf die Grundsätze der evidenzbasierten Medizin zu sprechen und zitiert Gerd Gigerenzer, den ehemaligen Direktor des Max-Planck-Instituts: „Es ist ein ethisches Gebot, dass jeder Arzt und Patient den Unterschied zwischen relativen und absoluten Risiken versteht, um Patienten vor unnötiger Angst und Manipulation zu schützen.“

Die Pfizer-Studie zeige keine statistisch relevante Verringerung der schweren Verläufe oder Todesfälle infolge einer Corona-Infektion, resümiert Malhotra. Unter den Geimpften habe es während des Versuchszeitraums einen (Corona zugeschriebenen) Todesfall gegeben, in der Kontrollgruppe waren es zwei. Aber: Die Gesamtmortalität lag bei den Geimpften bei 19 Todesfällen, gegenüber nur 17 in der Placebo-Gruppe. Darüber hinaus wurden bei den Ungeimpften unter 21.686 Probanden gerade einmal neun schwere Verläufe registriert. Im nächsten Schritt ging Malhotra der Frage nach, wie viele Personen geimpft werden müssen, um einen einzigen Todesfall zu verhindern. Der Wissenschaftler legt schlüssig dar, wie sich dieser Wert anhand von Beobachtungsdaten und den Sterblichkeitsraten in der Bevölkerung errechnen lässt. In Abhängigkeit von Alter, Vorerkrankung und einigen weiteren Faktoren ergibt sich hieraus, dass zwischen 230 (Menschen über 80) und rund 10.000 (Menschen in den 40ern) geimpft werden müssen, um einen zusätzlichen Todesfall zu verhindern. Bei Kindern und Jugendlichen liegt dieser Wert noch um ein Vielfaches höher.
Mehr Schaden als Nutzen

Wie sieht es nun aber mit der Kehrseite der Medaille aus, den Risiken und Nebenwirkungen der Impfung? Lange Zeit wurde die starke Häufung von Myokarditis-Fällen mit einer Corona-Infektion in Verbindung gebracht. Dr. Aseem Malhotra stellt jedoch klar: Es ist die Impfung. Während es im Jahr 2020 noch keine diesbezüglichen Auffälligkeiten gegeben habe, sei die Inzidenz bei den Herzmuskelentzündungen im Frühjahr 2021 sprunghaft angestiegen, nachdem die Impfstoffe bei den jüngeren Kohorten eingeführt worden waren. Malhotra verweist zudem auf mehrere Studien aus England, Skandinavien und Israel, die diesen kausalen Zusammenhang belegen. Der Kardiologe schreibt dazu: „Obwohl eine durch Impfung verursachte Myokarditis bei jungen Erwachsenen oft nicht tödlich verläuft, zeigen MRT-Scans, dass etwa 80 Prozent derjenigen, die deshalb ins Krankenhaus eingeliefert werden, einen gewissen Grad an Myokardschäden haben.“ Es sei wie ein „kleiner Herzinfarkt“, der zu bleibenden Schädigungen des Herzmuskels führe, deren langfristigen Folgen nicht bekannt seien. Als weitere Nebenwirkung führt Malhotra die Gerinnungsstörungen auf, die in Großbritannien im April 2021 dazu geführt haben, dass AstraZeneca nicht mehr an junge Menschen verabreicht wurde.

Über das Yellow-Card-System der MHRA (Medicines and Health Regulatory Agency) sind im Vereinigten Königreich seit Einführung der mRNA-Impfstoffe durch rund 150.000 Personen knapp 500.000 „unerwünschte Ereignisse“ gemeldet worden (Mehrfachimpfungen). Aus den MHRA-Daten ergibt sich, dass bei etwa einer von 120 Personen eine Nebenwirkung aufgetreten ist, die nicht mehr als mild bezeichnet werden kann. Damit ist „diese Zahl der Meldungen im modernen medizinischen Zeitalter beispiellos und entspricht der Gesamtzahl der Meldungen, die in den ersten 40 Jahren des Yellow-Card-Systems (für alle Arzneimittel – nicht nur für Impfstoffe) bis 2020 eingegangen sind“, verdeutlicht Malhotra.

In den USA gibt es mit dem VAERS ein vergleichbares Meldesystem, dessen Daten eine ganz ähnliche Sprache sprechen. Bis zum 2. März 2022 wurden dort mehr als 24.000 Todesfälle gemeldet, wovon 29 Prozent innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Impfung eingetreten sind. In den Jahren zuvor wurden bei VAERS durchschnittlich rund 300 Todesfälle gemeldet. Für diese ebenfalls „völlig beispiellosen“ Zahlen werden von Impf-Apologeten gerne zwei Argumente angeführt; erstens die angeblich deutlich höhere Gesamtzahl der Impfungen und zweitens die Vermutung, dass vorsätzlich Falscheinträge vorgenommen würden. Dem hält Malhotra entgegen, dass in den USA im letzten Jahrzehnt pro Jahr jeweils zwischen 150 und 200 Millionen Impfungen verabreicht worden sind. Darüber hinaus sei es zwar richtig, dass in den USA „jeder einen Eintrag machen“ kann, also nicht nur Ärzte. Jedoch handele es sich bei vorsätzlichen Falschmeldungen um einen Verstoß gegen das Bundesgesetz, der mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Zudem haben Stichproben ergeben, dass die überwiegende Mehrzahl der Meldungen von Krankenhäusern oder Arztpraxen vorgenommen worden sind. Vielmehr verweist Malhotra auf Berichte und Aussagen von Experten (z. B. den ehemaligen FDA-Beauftragten David Kessler), die nahelegen, dass die bei VAERS oder im Yellow-Card-System erfassten Fälle nur die Spitze des Eisbergs sind und nur maximal zehn Prozent der schweren bis tödlichen Nebenwirkungen tatsächlich gemeldet werden.

Schließlich führt der Autor der vorliegenden Fallstudie noch die Tatsache an, dass die Rettungsdienste in Großbritannien im Jahr 2021 rund 20.000 zusätzliche Fälle von Herzstillständen außerhalb eines Krankenhauses zu versorgen hatten, was einer Zunahme von einem Fünftel entsprach. Während bis März 2021 noch kein Anstieg zu verzeichnen gewesen war, nahmen diese Notrufe ab diesem Zeitpunkt insbesondere bei jungen Menschen überproportional zu. Dr. Aseem Malhotra wertet dies als „gewaltiges Signal“, das einer dringenden Untersuchung bedürfe. Hierzu wird auf einen kürzlich im Fachmagazin „Nature“ erschienenen Artikel verwiesen, in dem es heißt: „Die Ergebnisse geben Anlass zur Sorge hinsichtlich unentdeckter schwerer kardiovaskulärer Nebenwirkungen durch Impfstoffe und unterstreichen den bereits etablierten kausalen Zusammenhang zwischen Impfstoffen und Myokarditis, einer häufigen Ursache für unerwarteten Herzstillstand bei jungen Menschen.“ Malhotra fordert als Konsequenz seiner Arbeit eine sofortige Aussetzung und Neubewertung der Impfkampagne.

Mit freundlicher Genehmigung übernommen von: https://reitschuster.de/post/peer-review...als-der-nutzen/



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Offizielle Anhörung aus dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags, kommentiert von Journalist Boris Reitschuster:



Dem ist von mir nichts mehr hinzuzufügen. Nur so viel: Ich halte meine Leser mündig genung, um sich selbst ein Urteil hieraus zu bilden.

Siehe dazu auch: https://m.facebook.com/story.php?story_f...100001073926425



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Unglaublich: Politik und Medien leisten Abbitte bei Maßnahmen-Kritikern… ...aber leider nur in London und Frankreich

Ich verlinke dazu einfach mal den Artikel meines Journalstenkollegen Boris Reitschustrer und empfehle dazu auch sein Video. Dem ist ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen:

https://reitschuster.de/post/unglaublich...hmen-kritikern/

Bis vielleicht auf Eines: Vor etwa 2 Jahren hatte ich an dieser Stelle schon Ähnliches geschrieben. Und wurde damals als Corona-Leugner, Nazi, Aluhuträger und Vieles mehr öffentlich beschimpft.

Zur allgemeinen Erheiterung empfehle ich außerdem das Musikvideo am Endee dieses Artikels: https://reitschuster.de/post/gesundheits...riantenwechsel/



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Die Corona-Pandemie ist vorbei !

Erstellt 27.08.2022 21:38 von Thomas 27.08.2022 21:38 In der Kategorie Allgemein.

Heute will ich mich doch noch einmal zu Corona zu Wort melden. Eigentlich hatte ich dies nicht mehr vor. Nachdem ich nun allerdings den Kommentar von RTL-Kollegen Jörg Zajonc gesehen und gehört habe, den ich nicht besser hätte ausdrücken können, will ich darauf hier noch einmal eingehen. Es gibt sie offenbar doch noch, die freien und unabhängigen Journalisten, wenn auch in RTL-Regional West. Hut ab für den Mut und die Offenheit des RTL-Kollegen.

Hier sein aktueller Kommentar im Wortlaut:

Es ist vorbei. Die Pandemie ist Geschichte. Nur unsere Politik will es nicht wahrhaben, plant weiter mit Maßnahmen, sogar mit schärferen. FFP2 in Bus, Bahn und Flugzeug…hält sich selbst aber nicht an die eigenen Regeln, siehe Regierungsflieger: Maskenfrei und Spaß dabei. Fakt ist, die meisten hatten schon Kontakt mit dem Virus, entweder geimpft oder genesen, oder beides. Die Gesellschaft ist nicht mehr virus-naiv, das Virus aktuell nicht mehr so gefährlich. Warum also weitermachen mit zweifelhaften Maßnahmen und noch einen draufsetzen? Wo bleibt die Vernunft, die Verhältnismäßigkeit, der Wille aufzuhören? Weiterhin werden sich Menschen anstecken, weiterhin wird es schlimme Verläufe geben…jeder einzelne Fall ist tragisch. Aber das gilt auch für andere Länder. Die aber haben aufgehört, behandeln Corona wie eine normale Krankheit, fast überall kaum noch Einschränkungen, wir aber machen weiter und begründen das mit Winterreifen und Schneeketten, aus Vorsicht. Vergleiche, die nur noch albern sind und eins klar machen: Deutschland ist nicht „Team Vorsicht“, Deutschland ist der Geisterfahrer. Schluss damit, und zwar jetzt.

Anzusehen und anzuhören hier: https://www.rtl.de/cms/joerg-zajonc-zum-...tz-5003385.html

Außerdem: Wir haben einen Bundesgesundheitsminister der jeden Tag ein anderes Horrorzenario an die Wand malt, sich täglich in Widersprüche verstrickt und völlig ungeeignet für dieses Amt ist. Er macht den Menschen weiterhin Angst. Gerade das Gegenteil müsste für einen Gesundheitsminister der Fall sein. Er müsste Hoffnung verbreiten. Karl Lauterbach ist ein "Schwurbler", kein Gesundheitsminster, sondern ein "Krankheitsminister". Er macht die Menschen mit seinen wirren Aussagen krank. Ich habe ihn noch nie ernst und für voll genommen. Was er sagt ist eine Mischung aus Komik, Unsinn, Arroganz und Wahnsinn. Er müsste dringend seines Amtes enthoben werden. Dies kann nur der Bundeskanzler tun, der die Richtlinien der Politik vorgibt. Dies macht Olaf Scholz, in meinen Augen der schwächste Bundeskanler den wir je hatten, der zu allem schweigt und sich an nichts erinnern kann, bzw. will, aber leider nicht. Auch sonst halte ich eine Kabinettsumbildung - um nicht zu sagen einen Rücktritt der gesamten Bundesregierung - für dringend erforderlich. Sie hat meiner Meinung nach auf allen Ebenen und bei allen Themen kläglich versagt.

Siehe dazu auch:



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Die Auswirkungen der Lockdowns töten wesentlich mehr Menschen als Covid

Erstellt 19.08.2022 21:43 von Thomas 19.08.2022 21:43 In der Kategorie Allgemein.

Die Auswirkungen der Lockdowns töten wesentlich mehr Menschen als Covid

Zu diesem Schluss kommt ein Artikel des Britischen Telegraph:

https://www.telegraph.co.uk/news/2022/08...fdvSFUdKCDb0VkM Gestern noch frei zugänglich, inzwischen aber leider hinter der Bezahlschranke versteckt. Offenbar wurde auch hier von der britischen Regierung inzwischen Einfluss aus eine freie Berichterstattung genommen. Was natürlich nur eine Vermutung meinerseits ist. Jedoch sehr naheliegend.

Wie dem auch sei. Inhaltlich geht in etwa dies aus dem Artikel des Britischen Telegraph dank Nolla Elke, die in GB lebt, hervor:

Seit Juni starben in England 10.000 Menschen mehr als im Schnitt der fünf Jahre davor. Die Übersterblichkeit liegt bei fast 15%.

Die Todesfälle sind meist Herz-Kreislauf bedingt. Ebenso deutlich ist der Anstieg bei Krebs.

Die Analysen weisen in eine Richtung: chronische Krankheiten seien in der Lockdown-Zeit aus dem Ruder gelaufen, OP-Termine wurden verschoben, Tumore nicht rechtzeitig entdeckt. Dazu kam Bewegungsmangel, viele hörten mit Sport auf. Unzählige Menschen wurden psychisch krank.

Wie ernst die Lage aktuell ist, zeigt die aktuelle Frequenz der Notrufe und die langen Wartezeiten, bis Notfälle behandelt werden können. „Es wird zunehmend normal, dass Patienten bei uns im Wartezimmer sterben“, heisst es in einer geleakten Nachricht aus einer großen Klinik in Wigan.

Der Artikel zitiert ausschließlich offizielle Quellen aus Medizin und Gesundheitsbehörden.

Kein Leugnen der Effekte, kein Abwälzen der Schuld auf Querdenker, sondern nüchterne Analyse.

In Deutschland und Österreich erklärt man einstweilen die ebenso alarmierende Übersterblichkeit mit dem heißen Sommer.

Als ob die letzten fünf Sommer wesentlich kühler gewesen wären ?



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Kennzeichnung für weniger als viermal Geimpfte und Ungetestete Schon drei Impfungen sind nach neuen Regierungsplänen zu wenig

Viel und breit wird jetzt über die Pläne für das neue Infektionsschutzgesetz berichtet, auf das sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marko Buschmann (FDP) geeinigt haben. Einer der wichtigsten und wohl problematischen Punkte wird aber meist nur am Rande aufgegriffen – obwohl er in meinen Augen in die Schlagzeile gehören würde, wie hier in diesem Artikel. Denn es ist ein unfassbarer Skandal, was die Ampel da quasi im Kleingedruckten durchdrücken will (eine Übersicht über alle Pläne finden Sie hier).

Beim Spiegel ist er zwischen den Zeilen versteckt – wie in unrühmlichen Zeiten. Das Hamburger Magazin schreibt: „Neu an dem Konzept: Bei Freizeit-oder Sportveranstaltungen sowie beim Besuch in Bars, Klubs und Restaurants kann dem Entwurf zufolge in einer ersten Phase alternativ zum Tragen der Maske ein aktueller Test, ein Genesenen- oder Impfnachweis vorgelegt werden, der nicht älter als drei Monate ist. Lauterbach will damit offensichtlich die Impfkampagne mit für neue Varianten angepassten Impfstoffen ankurbeln, die er im September erwartet“.

Ich weiß nicht, ob die Kollegen vom Spiegel so einfältig sind, dass sie die Brisanz dieser Zeilen nicht erfassen. Oder ob sie ihre Leser bewusst darüber im Unklaren lassen. Denn diese Neuregelung ist de facto nichts anderes als eine Kennzeichnungspflicht für alle, die weniger als viermal geimpft sind oder sich nicht haben testen lassen. Man muss sich das einmal vorstellen: Selbst dreifach Geimpfte müssen demnach schon bald in Restaurants und an vielen anderen Orten ohne Test eine Mund- und Nasenbedeckung tragen – und sind damit als „Impf- oder Testmuffel“ erkennbar, wenn die Länder den Rahmen des neuen Gesetzes ausschöpfen.

Da verschlägt es einem schlicht die Sprache. Und man tut sich schwer, hier scharfe Worte zu vermeiden. „Das ist ekelhaft. Das ist abstoßend. Das ist ein Tabubruch!“, schreibt der frühere „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt auf Twitter. Ich kann ihm leider nicht widersprechen. Ebenso abstoßend finde ich aber, dass die meisten Medien diesen Tabubruch nicht einmal thematisieren und im Kleingedruckten durchrutschen lassen. Und nur wenige werfen wie die „Welt“ die Fragen auf, die sich aufzwingen: Wie die Neuregelung umgesetzt werden soll. Einerseits macht sie am Eingang aufwendige Kontrollen von Impf-, Test- oder Genesenenstatus notwendig. Und wie will man verhindern, dass jemand dann später einfach die Maske abnimmt?

Was besonders absurd ist an der Neuregelung: Selbst der Minister musste inzwischen eingestehen, dass Impfungen nicht vor Ansteckungen mit dem Corona-Virus schützen. Damit macht er selbst offensichtlich, dass seine eigene Pläne gegen jeden Verstand verstoßen. Es sei denn, es geht nicht um den Schutz vor Ansteckungen, sondern darum, alle zu schikanieren, die keine vierte Impfung wollen. Dann macht der Plan Sinn. In einem funktionierenden Rechtsstaat würde ihn die Justiz sofort stoppen. In Deutschland 2022 ist zu befürchten, dass sie auch solche offensichtlich rechtswidrigen Regelungen abnickt.

Mit freundlicher Genehmigung übrnommen von reitschuster.de: https://reitschuster.de/post/weniger-als...eichnet-werden/



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Das trifft die Misere genau auf den Punkt

Erstellt 26.07.2022 23:14 von Thomas 26.07.2022 23:14 In der Kategorie Allgemein.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen: Dankenswerter Weise übernommen von https://reitschuster.de/post/pflegenotst...ht-ad-absurdum/

Pflegenotstand führt Impfpflicht ad absurdum Geimpfte mit positivem Test dürfen arbeiten, negativ getestete Ungeimpfte sind verpönt


Von Daniel Weinmann

Die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein haben stärker denn je mit Personalmangel zu kämpfen, das Klinikum Bamberg kann derzeit nur noch Notoperationen durchführen – und das Bayerische Rote Kreuz beklagt „die schwersten Zeiten seit vielen Jahren“. „In vielen Krankenhäusern müssen planbare Operationen verschoben und zeitweise ganze Bereiche abgemeldet werden“, brachte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, die Lage gegenüber den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“ auf den Punkt.

Der Grund für die Malaise: Der hohe Krankenstand des Personals durch positive Corona-Tests, die vielfach gleich zu Infektionen hochstilisiert werden.

Die Corona-Politik frisst ihre Kinder. Nun wird von der Wirklichkeit eingeholt, wovor kritische Medien wie reitschuster.de seit langem mahnen. Was lange als Verschwörungstheorie gebrandmarkt wurde, ist spätestens jetzt Tatsache geworden: Anlassloses Testen bei Menschen ohne Symptome widerspricht nicht nur jeglicher medizinischer Evidenz, sondern bringt zudem die medizinische Versorgung an den Rand des Zusammenbruchs.
Maßnahme-Verfechtern wird der Boden entzogen

Die Lösung aus diesem Dilemma offenbart die hoffnungslose Überforderung der deutschen Corona-Politik: Positiv Getestete mit vollständiger Impfung dürfen seit diesem Montag in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bereits ab dem sechsten Tag wieder arbeiten, Ungeimpfte mit negativem Testergebnis aber gar nicht – frei nach dem Motto: Hauptsache geimpft, auch wenn positiv Getestete potenziell Patienten und Kollegen anstecken können.

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht wird damit ad absurdum geführt: Genau jene Institution, die hierzulande mit einer Impfpflicht belegt wurde, fällt aus, weil es zu viele Ansteckungen mit einer Krankheit gibt, gegen die sich die Angestellten impfen mussten. Mehr an Evidenz braucht es nicht, um sofort das Impfen abzustellen.

Ebenso wird dem seit Beginn der Coronakrise von den Maßnahme-Verfechtern wie eine Monstranz vor sich hergetragenen Mantra der besonders zu schützenden Gruppen der Boden entzogen.


Ein Schelm, wer angesichts der selbstverschuldeten Misere der Politik Böses dabei denkt, dass einer Umfrage der „Bild am Sonntag“ zufolge nur drei Bundesländer insgesamt 70 Betreuungsverbote gegen insgesamt 190.000 ungeimpfte Pflegende ausgesprochen haben – obwohl für diese seit Mitte März eine Impfpflicht gilt. Vier Bundesländer verzichten komplett auf Sanktionen. Auch vom Verhängen von Bußgeldern machten die Länder bislang wenig oder gar nicht Gebrauch.
»Wir müssen zurück zur Normalität. Wer krank ist, bleibt zu Hause«

„Wir quarantänisieren uns zu Tode“ schrieb der Internist Matthias Schrappe bereits im Januar in einem Positionspapier. Der Gesundheitsökonom fordert den Verzicht auf Isolation und Quarantäne und will „gesunde SARS2-positive Personen“ in den Gesundheitseinrichtungen arbeiten lassen.

„In Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Pflege wird es unumgänglich sein, über die Neuordnung von Isolation, Quarantäne und den Einsatz von (potentiell) asymptomatisch Infizierten nachzudenken“, mahnte Schrappe am 27. März in einer Adhoc-Stellungnahme mit seinen Mitstreitern René Gottschalk, Klaus Püschel und der Ärztin Andrea Knipp-Selke.

„Wir müssen zurück zur Normalität. Wer krank ist, bleibt zu Hause. Wer sich gesund fühlt, geht zur Arbeit“, spricht sich auch Kassenärzte-Chef Andreas Gassen für eine Aufhebung aller Corona-Isolations- und Quarantänepflichten aus. „So halten wir es mit anderen Infektionskrankheiten wie der Grippe auch“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
»Die Isolierungsdauer von Patienten mit Covid-19 sollte nicht mehr von staatlicher Seite fixiert sein«

Gassen konzediert, dass die Infektionszahlen seit Monaten sehr hoch seien und es wegen weniger Tests vermutlich zusätzlich Hunderttausende nicht erkannter Ansteckungen pro Tag gebe. Die Verläufe seien aber fast immer mild. „Das Problem sind also nicht die vielen Infektionen, sondern, dass positiv Getestete auch ohne Symptome mehrere Tage zu Hause bleiben, in Isolation geschickt werden. Dadurch entstehen die Personalengpässe in den Kliniken und anderswo.“

Ähnlich sieht es der FDP-Gesundheitsexperte Andrew Ullmann. „Dies ist ein lösungsorientierter Ansatz, um einen klügeren und individuellen Umgang mit Corona-Infektionen zu ermöglichen“, teilte er am Samstag mit. „Die Isolierungsdauer von Patienten mit Covid-19 sollte nicht mehr von staatlicher Seite fixiert sein. So können wir zu einer gewissen Normalität und Unaufgeregtheit zurückkehren.“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bleibt derweil seiner Linie treu und lehnt Forderungen nach einem Ende der Isolationspflicht für Corona-Infizierte konsequent ab. „Infizierte müssen zu Hause bleiben“, schrieb der SPD-Politiker auf Twitter. „Sonst steigen nicht nur die Fallzahlen noch mehr, sondern der Arbeitsplatz selbst wird zum Sicherheitsrisiko.“



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Im Gegensatz zu Kollege Reitschuster war ich in jungen Jahren nicht bei den Jusos, sondern bei der Jungen Union (JU), der Nachwuchsorganisation der CSU. Das waren noch Zeiten wo jeder selbst seine freie Meinung äußern konnte egal wie krude sie auch immer war. Niemand musste, im Gegensatz zu heute, persönliche Nachteile befürchten, wenn er es tat. Das war Freiheit in einer Demokratie, so wie wir sie heute mit einem vortschreitendem Überwachungsstaat auf allen erdenklichen Ebenen leider nicht mehr haben. Was aber vor allem darin begründet liegt, das die Mehrheit der Deutschen dabei auch noch mitmacht und sich geradezu herbeisehnt, überwacht, kontrolliert und von oben herab dirigiert und bevormundet zu werden. Dies jedoch nur am Rande bemerkt.

Hier der Artikel des EX-Sozi (mein Albtraum schlechthin) und Kollegen Boris Reitschuster mit freundlicher Genehmigung:

SPD-Nachwuchs im (Größen-)Wahn: Sie fühlen sich im „Widerstand“ Realitätsverlust in der politmedialen Blase im Endstadium

Einen erschreckenden Einblick in neulinke Denkwelten erlaubten jetzt die „Jungsozialisten“, die Nachwuchsorganisation der SPD. Der gehörte ich früher selbst einmal an – und war schon damals verwundert, wie der linke Flügel hinter verschlossenen Türen die DDR für das bessere Deutschland hielt und als Vorbild sah: Es ist dieses Milieu, das heute in der SPD mit den Ton angibt.

Jetzt schreiben die Jusos zum Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, nach dem Claus Schenk Graf von Stauffenberg und viele Gleichgesinnte ihren Mut und ihr Gewissen mit dem Leben bezahlen mussten, die Tat sei kein Beispiel eines „anständigen Antifaschismus“ gewesen. Stauffenberg sei, so der SPD-Nachwuchs, „Nationalist, Antidemokrat und Antisemit, wie der Rest der Nazi-Bande auch.“

„Anständiger Antifaschismus“ sei das, was sie selbst machten, so die Jusos: Sich wie ihre „Genoss*innen jeden Montag bei Wind und Wetter rechten und verschwörungsideologischen Aufmärschen entgegenstellen.“

Das muss man sich einmal vorstellen! Die Jungsozialisten halten ihren Gratismut, mit dem sie sich sehr zum Wohlgefallen von Politik, Medien und Zeitgeist auf Regierungskritiker stürzen, für bedeutender als den Mut von Menschen, die trotz drohender Todesstrafe und Sippenhaft für die ganze Familie gegen den Diktator Hitler die Hand erhoben.

Sie halten sich allen Ernstes für mutiger als Stauffenberg und seine Mitverschwörer.

Sie glauben, ihr Einsatz als Helfershelfer der Regierung gegen Regierungskritiker, für den der Applaus der Parteiführung, Karrierechancen und Staatsgeld so gut wie sicher sind, sei „Widerstand“.

Mir fehlen da nur noch die Worte.

Das ist Realitätsverlust in der politmedialen Blase im Endstadium.

(Moralischer) Größenwahn.

Und ein Abgleiten in linksradikale Scheinwelten.

„Merkt eigentlich in der SPD-Führung noch irgend jemand, wohin der linksradikale Nachwuchs da gerade abdriftet?“, fragt Michael Paulwitz in der JF. Anders als ich war er wohl nie selbst ein Juso und weiß deshalb nicht aus eigener Anschauung, dass ein nicht unbedeutender Teil der heutigen Parteiführung genau so tickte – und wohl im Inneren auch noch tickt. Außerdem sind Ideologen wie Bundesinnenministerin Nancy Faeser derart mit ihrem „Kampf gegen Rechts“, wie die Bekämpfung von Regierungskritikern heute heißt, beschäftigt, und derart blind auf dem linken Auge, dass ihnen kaum etwas auffallen kann.

Der große Sozialdemokrat Kurt Schumacher war ein großer Gegner eines jeden Totalitarismus, und nannte die Kommunisten „rotlackierte Nazis“. Heute tummeln sich diese in seiner eigenen Partei.

Orginal hier: https://reitschuster.de/post/spd-nachwuc...-im-widerstand/



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Gesundheitsministerium bei Falschinformation zur Impfung ertappt

Erstellt 21.07.2022 21:56 von Thomas 21.07.2022 21:56 In der Kategorie Allgemein.

Mit freundlicher Genehmigung übernommen von Boris Reitschuster:

https://reitschuster.de/post/gesundheits...mpfung-ertappt/



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Diese Pressemitteilung der sozialistischen Studenten Bayreuth (SDS) erreichte mich heute:

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

am 25.07.2022 wird der SDS Bayreuth anlässlich der Festspieleröffnung
eine Tanzdemonstration „Der Trip der Walküren – Wagner wegbassen!“
veranstalten. Die Auftaktveranstaltung findet in der Maximilianstraße um
17:30 Uhr statt. Im Anschluss wird die Demonstration über den
Hauptbahnhof an den Rand der Sicherheitszone vor dem Festspielhaus
ziehen und dort eine Zwischenkundgebung abhalten. Die
Abschlusskundgebung findet dann vor dem Haus Wahnfried statt.



Gründe:

Die Wagnerfestspiele waren schon immer problematisch. Wagner war
Vordenker des Antisemitismus und nicht Mitläufer, wie einige meinen. So
schrieb Wagner 1850 das Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“ und
leistete somit seinen Teil für die Verbreitung und die gesellschaftliche
Verwurzelung des Antisemitismus. Fast die komplette Wagnerfamilie
bestand aus Nazis und die Wagnerfestspiele wurden nach dem Krieg nicht
entnazifiziert. Die Stadt Bayreuth findet bis heute keinen angemessenen
Umgang mit dem brisanten Erbe. Die Stadt inszeniert in geringem Maße
eine scheinkritische Auseinandersetzung mit Wagner, diese dient aber nur
dazu das Stattfinden der Festspiele zu legitimieren.
Die Festspiele selbst sind ein Klassenfest für die Reichen und Mächtigen
im Land. Sie feiern gut geschützt auf Kosten der arbeitenden
Bevölkerung, ohne dabei einen gesellschaftlichen Mehrwert zu
produzieren. Viele Menschen erholen sich nur langsam oder gar nicht von
den ökonomischen Folgen der Pandemie. Gleichzeitig herrscht in Europa
wieder Krieg, der einerseits die Inflation in die Höhe treibt,
andererseits Extraprofite für die Kriegsindustrie schafft. Die Regierung
treibt mit 100 Milliarden die Aufrüstung voran anstatt sich um die
sozialen Belange der Gesellschaft zu kümmern. Es ist ein Unding, dass
die halbe Stadt für eine Feier der Machthabenden gesperrt wird, während
sich gleichzeitig die Klimakrise immer weiter zuspitzt!

Gegen diese Zustände gehen wir am 25.07.2022 auf die Straße!

Wenn sie weitere Informationen haben wollen, werfen Sie gerne einen
Blick auf den neuen Flyer „Wagner, Bayreuth und die Festspiele“ auf
unserer Internetseite:
https://sdsubt.noblogs.org/de/wagner-bay...die-festspiele/

Mit sozialistischen Grüßen,
SDS Bayreuth

Meine Antwort erfolgte prommt. Voila:


Sehr geehrte sozialistische Studenten Bayreuth,

mir ist dies alles durchaus bekannt. Ich empfehle mal das Buch von Joachim Köhler, "Wagners Hitler" zu lesen. Foto des Covers des Buches im Anhang. Ich habe es gelesen und darf es auch mein Eigen in meiner Privatbibliothek nennen.



Ich kann diese Lektüre sehr empfehlen. das Richard Wagner Antisemit war, ist auch in der Fachwelt unbestritten. Dennoch hat Richard Wagner grandiose Opernwerke von Weltruf geschaffen und Wagner und Hitler haben sich nicht gekannt. Wagner starb 1883 in Venedig, Hitler wurde in Brauna am Inn 1889 geboren.

Es wurden viele nach dem zweiten Weltkrieg nicht entnazifiziert. Unter anderem der Teufelshöhlenentdecker Prof. Dr. Hans Brand, der Standartenführer der SS-Kartswehr war. Auch hier wurde die Geschichte komplett verdreht. Siehe dazu meinen aktuellen historischen Bericht: 100 Jahre Erschließung der Teufelshöhle

Das sich Hitler Wagner zu eigen gemacht hatte, dafür kann weder Wagner etwas, noch die Stadt Bayreuth. Zur Pandemie, die keine war, will ich mich gar nicht äußern. Denn wäre sinnlos. Das der Krieg in der Ukraine die Inflation in die Höhe treibt, ist übrigens auch nur die halbe Wahrheit. Es sind vielfälige andere Faktoren. Und das unsere Regierung, die die Bundeswehr nicht nut totgespart sondern fast komplett vernichtet hatte, nun auf einmal 100 Milliarden Euro in die Rüstung investieren will, kommt zum einen viel zu spät und zum anderen ist es viel zu wenig. Wenn man bedenkt was die Regierung bisher für unsinnige Masken, Tests und so geannte Impfstoffe gegen Corona ausgegeben hat, die inzwischen wegen Ablauf des Haltbarkeitsdatums millionenfach zu Lasten der Steuerzahler entsorgt werden müssen und allesamt im Sondermüll landen.

Dagegen solltet ihr lieber protestieren als gegen die für die Stadt Bayreuth imageträchtigen und für die Gastronomen gewinnträchtigen Richard-Wagner-Festspiele !

Und noch was zur Klimakrise. Der Klimawandel ist unbestritten. Seit bestehen unserer Erde hat sich das Klima jedoch schon immer gewandelt und es wird es sich auch in Zukunft tun.

Mit nicht besonders überzeugten sozialistischen Grüßen in Anbetracht dessen, wo Erich Honnekers Arbeiter- und Bauernstaat letzendlich hingeführt hat,
verbleibe ich dennoch mit freundlichen Gruß

Thomas Weichert
Freier Journalist
Hammermühle 1
91344 Waischenfeld
Tel.-Büro: 09202/970881



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Ex-Bildchef Julian Reichelt ist zurück

Erstellt 14.07.2022 20:29 von Thomas 14.07.2022 20:29 In der Kategorie Allgemein.

Ex-Bildchef Julian Reichelt ist zurück, zum Glück !



Seine Youtube-Seite:

https://www.youtube.com/channel/UCcoQ3WG2J_Xjwwyt-sJqh-w



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Die wunderschöne Layla

Erstellt 14.07.2022 19:23 von Thomas 14.07.2022 19:23 In der Kategorie Allgemein.

Von meinem Journalistenkollegen Klaus Kelle

Die Provinzposse um das Bierzelt-Verbot für den Ballermann-Schlager „Layla“ treibt neue Blüten. Nachdem die Stadt Würzburg für ihr alljährliches Volksfest verboten hat, dass das Lied, das nun dank der Idiotie ihrer Stadtverwaltung bundesweit allen bekannt ist und die nächsten Jahre überall orgiastische Zustände auf Volksfesten auslösen wird, berichtet man mir, dass die Leute in den fränkischen Bierzelten das Lied auch ganz ohne Band oder DJ anstimmen und laut mitsingen. Ziviler Ungehorsam der für mich absolut sympathischsten Art.

„Ich hab‘ ’nen Puff und meine Puffmama heißt Layla
Sie ist schöner, jünger, geiler
La-la-la-la-la-la-la-Layla
La-la-la-la…“

Nun hat die Landeshauptstadt Düsseldorf nachgezogen. Da beginnt am Freitag die Rheinkirmes, eine alljährige Megasause, wo ordentlich geschwooft, gesoffen und zweifellos wieder gesungen wird. Was macht die Stadtverwaltung? Das Gleiche wie in Würzburg. Im Schützenzelt darf „Layla“ nicht gespielt werden, und ich würde die Rheinländer schlecht kennen, wenn sie sich das Singen da verbieten ließen. Die Oberbürgermeister von Würzburg und Düsseldorf sind übrigens beide von der CDU, dieses Anpassertum und dieses Verbeugen vor dem linkswoken Zeitgeist ist einfach nur widerwärtig.

Inzwischen höre ich, die Stadt Düsseldorf hat das „Layla“-Verbot nun schon wieder eingeschränkt. Im Zelt darf man nicht, aber draußen darf man schon, sollte aber bitte, bitte lieber nicht. Inzwischen ist die CDU so weit, dass es nicht mal mehr mit dem Verbieten reibungslos funktioniert.

Kennen Sie noch die Andrew Sisters aus der guten alten Zeit? Die landeten 1944 einen echten Hit im Calypso-Stil mit „Rum and Coca Cola“. Damals gab es noch kein Spotify, damals kaufte der Musikfreund noch Schelllackplatten. Am 6. Januar 1945 stieg das Lied in die amerikanischen Pop-Charts ein, am 10. Februar war es Nummer 1. Innerhalb der ersten vier Wochen wurden 650.000 Platten in den USA verkauft, Ende 1946 waren es 2,5 Millionen. Weltweit wurden sieben Millionen Stück verkauft, teilweise musste sich die Plattenfirma Schelllack bei anderen Labels leihen, um die Nachfrage zu befriedigen (darf man das Wort „befriedigen“ noch verwenden? Sonst melden Sie mich bitte bei der örtlichen Gendertusse!).

Und was sangen die Andrew Sisters damals so? Kleiner Auszug:

„Trink Rum mit Coca-Cola,
Fahr ‚runter nach Point Koomahnah (*1)
Da arbeiten sowohl Mutter als auch Tochter
Für den Yankee-DollarOh, lass es krachen, Mann, lass es krachen!Seit der Yankee nach Trinidad kommt,
Hat er die jungen Mädchen ganz verrückt gemacht.
Die jungen Mädchen behandeln ihn sehr nett
Machen ihm Trinidad zum Paradies…“

Bitte melden Sie das unbedingt bei irgendeiner Gleichstellungsbeauftragten! Oder bei Ihrem nächsten CDU-Oberbürgermeister. Denn das nächste Volksfest kommt bestimmt. Ich freue mich schon auf die Wies’n in München demnächst – die sind jetzt am Zug…

Hier der Song:



Es ist unglaublich was gerade in Deutschland passiert !!!

Links zu den Seiten von Klaus Kelle:

https://www.the-germanz.de/

https://denken-erwuenscht.com/



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Kanzlerbruder bezieht Stellung

Erstellt 11.07.2022 05:32 von Thomas 11.07.2022 05:32 In der Kategorie Allgemein.

Scholz vs. Scholz: Kanzler-Bruder fordert Abkehr vom Panik-Modus „Wir testen uns in Deutschland zu Tode“

Prof. Dr. Jens Scholz ist der jüngere Bruder von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und steht bereits seit dem Jahr 2009 an der Spitze des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) mit seinen beiden Standorten in Kiel und Lübeck. Als Fachgebiete des 63-jährigen Arztes weist die Leopoldina, deren Mitglied er seit dem Jahr 2016 ist, Anästhesiologie, Notfallmedizin und Intensivmedizin aus. Jetzt hat Scholz in der „Welt“ zum Rundumschlag gegen die aus seiner Sicht völlig verfehlte Corona-Politik der Bundesregierung und damit auch seines Bruders ausgeholt. Man sollte meinen, dass sich der Bundeskanzler Scholz regelmäßig mit dem UKSH-Chef Scholz über Sinn und Unsinn von Corona-Maßnahmen austauscht. Aber da dies offenbar nicht der Fall ist, sah sich der Professor aus dem hohen Norden nun dazu gezwungen, seine Meinung über die Medien kundzutun.

Während in Deutschland die Schuld für Personalengpässe in fast allen Bereichen, so auch in den Pflegeheimen und Krankenhäusern, auf Corona geschoben wird, spricht Jens Scholz unmissverständlich Klartext. Am UKSH fallen aktuell rund 600 Mitarbeiter aus, jedoch nicht corona-, sondern isolationsbedingt. Den wichtigen Unterschied, auf den auch andere Experten immer wieder hingewiesen haben, erklärt der Professor so: „Wir müssen zu viele Mitarbeitende in Quarantäne schicken, die zwar einen positiven Test haben, sich aber gut fühlen, nicht mehr infektiös sind und eigentlich arbeiten gehen könnten.“ Dadurch werde dann die Versorgung von Patienten gefährdet, die sich wegen Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Krebs in Behandlung befinden, beschreibt der jüngere Scholz die Konsequenzen.
Corona wie Grippe behandeln

Der Fachmann aus der Praxis spricht sich deshalb für eine radikale Kursänderung in der Corona-Politik aus. „Wir testen uns in Deutschland zu Tode. Diese Panik muss ein Ende haben“, lautet die Kernforderung von Professor Scholz in Richtung seines im Kanzleramt sitzenden Bruders. In ähnlicher Weise hat sich in der jüngeren Vergangenheit unter anderem auch KBV-Chef Andreas Gassen geäußert, der sich ebenfalls für den sofortigen Stopp anlassloser Tests ausgesprochen hatte. Die Suche nach dem Ausweg aus der „Pandemie“ und der Rückkehr in so etwas wie einen Normalzustand mittels endloser Testorgien gleicht der Quadratur des Kreises. Wo getestet wird – völlig gleich auf was – wird es immer auch eine mehr oder weniger hohe Anzahl positiver Ergebnisse geben. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, muss man nicht einmal Medizin studiert haben, sondern einfach nur den gesunden Menschenverstand walten lassen.

Staatsvirus

Professor Scholz geht bei seiner harten Kritik am gegenwärtigen Kurs der Bundesregierung aber noch einen Schritt weiter. Bei unseren europäischen Nachbarn und in vielen weiteren Teilen der Welt wird Corona längst wie die Grippe behandelt. Ein solches Umdenken wünscht sich der UKSH-Vorsitzende auch in Deutschland: „Wir sollten mit Corona umgehen wie mit der Grippe: Wer krank ist, bleibt zu Hause. Dafür brauchen wir weder Schnelltests noch Quarantänevorschriften.“ Und auch damit spricht der Kanzler-Bruder etwas aus, das bis vor zweieinhalb Jahren noch als Binsenweisheit galt. In Zeiten des betreuten Denkens gehen aber immer noch zu viele Bürger Politikern auf den Leim, die ihnen vorgaukeln, der eigene Gesundheitszustand und das persönliche Wohlbefinden lasse sich nur anhand eines Coronatests feststellen.
Quarantäne-Regeln gefährden Notfallversorgung in Deutschland

Welche Auswirkungen es in der Praxis hat, wenn bundesweit tausende von Ärzten und Pflegern eigentlich zwar arbeitsfähig sind, stattdessen aber im heimischen Wohnzimmer unverrichteter Dinge auf das Ende ihrer verordneten Isolation warten müssen, erklärt Jens Scholz so: „Durch den hohen Personalausfall können wir die Krankenversorgung derzeit nur zum Teil aufrechterhalten.“ Im UKSH seien derzeit bis zu einem Drittel der OP-Säle geschlossen, da die Notfallversorgung nur noch gewährleistet werden könne, wenn planbare Operationen verschoben würden, wie der Chef des Hauses weiter ausführt.

Wie in den meisten Krankenhäusern in Deutschland müssen daher auch bei der Versorgung der Patienten in Schleswig-Holstein Prioritäten gesetzt werden. Der Bruder des Bundeskanzlers erklärt das an diesem Beispiel: „Jemand, der auf eine Herzoperation wartet, wird natürlich eher versorgt, als jemand, der eine leichte Indikation im HNO-Bereich hat – dann sind es auch mal ein oder zwei Monate Wartezeit.“ Auch wenn derartige Triagen sowohl aus ethischer als auch medizinischer Sicht noch vertretbar erscheinen, zeigen sie deutlich, wie weit es in Deutschland aufgrund einer völlig verfehlten Corona-Politik schon gekommen ist. Vielleicht sollte der Kanzler doch öfter mal zum Hörer greifen und seinen Bruder um wirklich qualifizierten Rat fragen, anstatt sich blind auf die teilweise recht steilen Thesen seines Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) zu verlassen.

Übernommen con reitschuster de: https://reitschuster.de/post/scholz-vs-s...om-panik-modus/



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Der Evaluierungsbericht der Corona-Expetern

Erstellt 02.07.2022 22:46 von Thomas 02.07.2022 22:46 In der Kategorie Allgemein.

Viele Zeitungen haben in recht verküzter Form über den Evalusierungsbericht zu den Corona-Maßnahmen berichtet. Hier die Long-Fassung dazu:

Videokonferenz i. R. d. 95. Konferenz der Ministerinnen/Minister und Senatorinnen/Senatoren für Gesundheit der Länder (GMK)

Beschluss vom 01.07.2022

Notwendige Maßnahmen im Hinblick auf eine zu erwartende Herbst-/Winterwelle

Beschluss (Entwurf):

Seit dem Auftreten der Infektionskrankheit COVID-19 im Dezember 2019 in China und dem Ausrufen einer weltweiten Pandemie des Coronavirus SARS-CoV-2 durch die WHO im März 2020 hat die Pandemie das private und öffentliche Leben in Deutschland stark betroffen. Zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und zur Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitssystems haben Bund und Länder deshalb viele einschneidende Maßnahmen ergreifen müssen.
Seither ist viel geschehen. Heute sind zuverlässige PCR-Testmethoden und Antigentests vorhanden. Mehrere wirksame Impfstoffe sind zugelassen und stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung. Erste spezifisch gegen SARS-CoV-2 wirksame antivirale Medikamente wurden entwickelt.
Die Pandemie ist aber noch nicht vorüber, sie verläuft in Wellen. Das Virus mutiert und die Pandemie nahm bislang jahreszeitlich bedingt insbesondere im Herbst/Winter zu . Die Stellungnahme des Corona-ExpertInnenrats der Bundesregierung beschreibt drei Szenarien der weiteren Virusevolution für den Herbst/Winter 2022/23. Um notfalls auch auf das ungünstigste Szenario vorbereitet zu sein, wird der Bund gebeten, alle notwendigen Schritte und Maßnahmen zur Abwehr einer denkbaren neuen Corona-Pandemiewelle sowie weiterer saisonaler Krankheiten zu ergreifen und die Länder hierbei angemessen zu beteiligen. Die Maßnahmen sollen entsprechend der jeweiligen Infektionslage stufenweise umgesetzt werden können. Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder fassen daher folgenden Beschluss:

1. Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder bekräftigen ihren Beschluss vom 16.05.2022 und bitten die Bundesregierung erneut, noch vor der Sommerpause unter Einbeziehung der Länder einen Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorzulegen und den Ländern dadurch effektive sowie rechtssicher handhabbare Befugnisse einzuräumen. Der Entwurf einer Formulierungshilfe eines COVID-19-SchutzG vom 24.06.2022 nimmt die erforderlichen Änderungen der Befugnisse im Infektionsschutzgesetz bewusst aus. Die Länder brauchen aber rasch Gewissheit über die gesetzlichen Rahmenbedingungen, um lageangepasst auf ein verändertes Infektionsgeschehen im Herbst/Winter reagieren zu können.

2. Als Basismaßnahmen für den Herbst/Winter hält die GMK vor allem die Möglichkeit einer Maskenpflicht (medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2–Maske) und von Abstandsgeboten in Innenräumen für erforderlich. Um den Ansteckungsgefahren frühzeitig zu begegnen, sollten die Länder Testpflichten insbesondere für Einrichtungen mit vulnerablen Personen, zu infektionsgefährdeten Gemeinschaftseinrichtungen und zu Schulen oder Kindertageseinrichtungen anordnen können. Ferner benötigen die Länder die Befugnis, Einrichtungen und Betreibern vorzugeben, Hygienekonzepte unter Berücksichtigung von Rahmenhygienekonzepten auszuarbeiten.

3. Sollten wegen einer ungünstigen Entwicklung der Corona-Pandemie die Basismaßnahmen für den Schutz des Gesundheitssystems nicht ausreichen, müssen die Länder weitere Eindämmungsmaßnahmen ergreifen können. Hierzu zählen u.a. Zugangsbeschränkungen, die Vorlage von Immunitäts- und Testnachweisen und Personenobergrenzen. Diese Befugnisse sind gesetzlich im IfSG bereits jetzt zu regeln.

4. Die GMK ist sich darüber einig, dass Kapazitätsbeschränkungen oder sogar die Untersagung von Veranstaltungen und des Betriebs von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, die nicht der zwingenden Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen und sozialen Lebens dienen, wenn irgend möglich vermieden werden sollen. Das Offenhalten von Bildungseinrichtungen hat oberste Priorität. Gleichwohl müssen auch diese Instrumente der Pandemiebekämpfung im Worst-Case-Szenario zur Verfügung stehen. Die Länder sollten die Befugnis erhalten, diese Maßnahmen dann anordnen zu können, wenn in dem betroffenen Land insgesamt eine Überlastung des Gesundheitssystems eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht.

5. Alle Pandemiemaßnahmen der Länder müssen stets die Folgen in den Blick nehmen und dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz genügen. Sie unterliegen der vollen Kontrolle der Verwaltungs- und Verfassungsgerichte. Zahlreiche Gerichtsentscheidungen haben bestätigt, dass die in der Vergangenheit getroffenen Maßnahmen rechtmäßig waren oder – bei Entscheidungen im einstweiligen Rechtschutz – voraussichtlich rechtmäßig sind.

6. Um die im Herbst/Winter 2022/2023 erforderlichen Maßnahmen möglichst konkret auf die jeweilige Gefahr einer Überlastung des Gesundheitswesens ausrichten zu können, sind verlässliche und zeitnahe Daten zur Kapazität, zur Belastung der Krankenhäuser und zum Pandemiegeschehen unerlässlich. Der Bund wird gebeten, das bestehende Surveillance-System weiter auszubauen sowie volldigitalisierte Meldewege zu implementieren. Hierbei ist es auch erforderlich, dass der Bund die Anbindung der Krankenhäuser an DEMIS über automatisierte Schnittstellen vorantreibt, um bereits im Herbst volldigitalisierte Meldewege für die Feststellung der Belastung der Krankenhäuser nutzen zu können.

7. Die GMK bittet alle befassten Gremien, zeitnah Klarheit hinsichtlich der Notwendigkeit von weiteren Auffrischungsimpfungen (4. Impfung ff.) zu schaffen und entsprechende Empfehlungen abzugeben. Nur wenn sichergestellt ist, dass flächendeckend allen Impfwilligen eine Impfung entweder durch die niedergelassene Ärzteschaft oder ergänzend durch Impfzentren oder Impfstellen verabreicht werden kann, wird die Impfkampagne im Herbst erfolgreich sein. Darüber hinaus wird der Bund gebeten, in Abstimmung mit den Ländern die Impfkampagne rechtzeitig anzupassen und die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern zu stärken. Der Bund wird ferner aufgefordert, nicht nur eine ausreichende Beschaffung und Bevorratung von COVID-19-Impfstoff (inkl. angepasstem Varianten-Impfstoff) sowie die planbare und transparente Verteilung, sondern auch eine Mitfinanzierung der staatlichen Impfstrukturen durch Fortschreibung der Coronavirus-Impfverordnung mindestens bis zum Frühjahr 2023 sicherzustellen. In die Vorbereitungen einer neuen Impfkampagne sind Influenza und Pneumokokken für vulnerable, insbesondere ältere Personengruppen einzubeziehen.

8. Der Bund wird gebeten, eine ausreichende Beschaffung und Bevorratung durch ihn mit entsprechenden Medikamenten zur Therapie von COVID-19 (antivirale Arzneimittel und monoklonale Antikörper) sicherzustellen und die frühzeitige Anwendung der Medikamente im ambulanten Bereich zu fördern. Die Versorgung soll dabei vorzugsweise über den Regelvertriebsweg erfolgen. Die hausärztlich tätigen Ärztinnen und Ärzte spielen eine führende Rolle bei der frühzeitigen Versorgung der Patientinnen und Patienten und können damit das Risiko einer stationären Behandlung reduzieren.

9. Der Bund wird gebeten, die Versorgungssysteme im ambulanten und stationären Gesundheits- und Pflegebereich sowie für die Eingliederungshilfe für die erwartete nächste Welle zu rüsten. Dazu ist es auch erforderlich, ausreichende Anreize zur Personalgewinnung und -bindung zu setzen. Zudem muss die finanzielle Absicherung der Krankenhäuser durch Bundesrettungsschirme erneut in Aussicht gestellt werden, sollte sich die Versorgungslage in den Krankenhäusern wieder zuspitzen. Zudem benötigen die Leistungserbringer rechtzeitig Planungssicherheit und finanzielle Garantien, um das Versorgungsgeschehen im Bedarfsfall erneut auf die Anforderungen der Pandemie ausrichten zu können.



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